Sonderstaffel

Wettkampf 20: Der Hans-Hirning-Pokal

Dem Grundgedanken und der Handlungsmaxime von Hans Hirning folgend, Schwimmsport für alle Menschen ungeachtet körperlicher und mentaler Fähigkeiten zugänglich zu machen, sind bei der Hans-Hirning-Staffel ausdrücklich auch Menschen startberechtigt, die nicht an regulären Schwimmwettkämpfen teilnehmen können, weil sie aufgrund ihrer schweren körperlichen oder mentalen Einschränkung die Mindestanforderungen bei der Umsetzung eines Schwimmstils nicht sicher bewältigen können. Eine Bewertung des Schwimmstils erfolgt in diesem Wettkampf daher ausdrücklich nicht. Die Staffel wird als (kurze) 4x25-Meter-Freistilstaffel geschwommen.

Es können inklusive Staffeln gemeldet werden. Maximal zwei der vier Staffelteilnehmer dürfen Menschen ohne Behinderung sein. Gemäß dem Anspruch Hans Hirnings, der Spaß möge beim Schwimmen immer im Vordergrund stehen, findet diese Staffel als sogenannte Pyjama-Staffel (Kostüm-Staffel) statt. Jeder Schwimmer ist verpflichtet, mindestens zwei Extremitäten durch ein Kleidungsstück, das die Gleitfähigkeit im Wasser behindert (z.B. Pyjama), zu verhüllen. Weitere ergänzende Kleidungsstücke (Socken, Mützen, Handschuhe), möglichst im Teamlook, sind zulässig und ausdrücklich erwünscht.

Die erst platzierte Staffel erhält den Hans-Hirning-Pokal des jeweiligen Jahres. Über die Platzierung entscheidet eine Jury, bestehend aus dem Juryvorstand (ein Vorstandsmitglied des BRS Hamburg) sowie zwei vom Juryvorstand vor Beginn des Wettkampfs benannte weitere Jurymitglieder. Für die Platzierung maßgeblich sind neben der Staffelzeit auch ideelle Werte wie Outfit (originellstes Kostüm, bester Teamlook), Mannschaftsname, Mannschaftszusammensetzung und der lauteste Applaus des Publikums.